Folgende Leistungen sind im Paket „Arbeitsvertrag - Kündigung prüfen“ enhtalten:

  • Prüfung Ihrer Kündigung anhand des Arbeitsvertrages
  • Persönliches viertelstündiges Telefonat mit Spezialisten im Arbeitsrecht
  • Weiterführende Handlungsempfehlungen

Folgende Leistungen sind NICHT enthalten, können aber individuell gebucht werden:

  • Weitere Vertretung gegenüber dem (ehemaligen) Arbeitgeber
  • Vertretung vor Gericht
49,00 

Arbeitsvertrag - Kündigung prüfen

Eine Kündigung beendet nicht nur Ihren Job, sondern kann auch die Begründung für viele Ansprüche Ihrerseits sein. Dies hängt von der Gestalt und der Durchführung der Kündigung ab. Zusätzlich ist Eile geboten, denn das Kündigungsschutzgesetz schreibt eine kurze Reaktionszeit von drei Wochen vor, um angemessen auf die Kündigung zu reagieren.

Kündigung als formaler Akt

Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses hat, wie § 623 BGB verlangt, schriftlich zu erfolgen. Ein Zuruf oder eine E-Mail reichen dafür nicht aus. 

Für das Vorgehen und auch die Erfolgsaussichten sind verschiedene, mögliche Szenarien zu unterscheiden:

  • Kündigung erfolgt durch Sie
  • Arbeitgeber-Kündigung, begründet durch Betriebsbedingtheit
  • Arbeitgeber-Kündigung, begründet durch Ihre Person
  • Arbeitgeber-Kündigung, begründet durch Ihre Verhalten

Kündigungen durch die Arbeitnehmer selbst sind oft Gegenstand einer juristischen Beratung, da die Arbeitnehmer diese Entscheidung sicher selbst nach reiflicher Überlegung getroffen haben, aber der Grund der Kündigung auch beim Arbeitgeber liegen kann. Ob eine Frist einzuhalten ist, bemisst sich nach den Kündigungsgründen. Wurde der Lohn nicht gezahlt, Arbeitsschutzbedingungen mehrmalig durch den Auftraggeber verletzt oder eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht geahndet, kann die Kündigungsfrist entfallen. 

Bei betriebsbedingten Kündigungen reicht die reine betriebliche Notwendigkeit nicht aus.  Neben der Unmöglichkeit einer Weiterbeschäftigung an anderer Stelle muss in einer Sozialauswahl abgewogen werden, welcher Mitarbeiter am Leichtesten mit der Entlassung zurechtkommt. Die Kündigungsfrist ist grundsätzlich einzuhalten.

Die Personenbezogenheit beschreibt die dauerhafte Unmöglichkeit der Leistungserbringung. Krankheit oder Unfall können dies hervorrufen. Neben negativer ärztlicher Prognose müssen die Interessen des Betriebes (Fehlzeiten, Ersatz) mit denen des Mitarbeiters abgewogen worden sein.

Die verhaltensbezogene Kündigung bedingt, in Ausnahmefällen kann dies aber auch entfallen, einer Abmahnung. Dabei muss das betriebsschädigende Verhalten genau benannt und Besserung verlangt werden. Neben Arbeitsverweigerung gehören auch Sachbeschädigung, Diebstahl oder dauernde Verspätung zu diesem Bereich. Eine solche Kündigung kann fristlos erfolgen.

Wir beraten Sie gern zu Ihren konkreten Fall – nach Durchsicht der Kündigung, bestenfalls auch Ihres Arbeitsvertrages erörtern wir Ihren Sachverhalt gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Telefonat und geben Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen.

49,00 

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